Theater als digitales Museum: meine Vision

Bevor mein Alter Ego gleich über Berlins generelle Theatervision im Digitalen spricht (bitte alle kommen und anfeuern #teamrenner), habe ich mir die Zeit genommen und mich mal darüber informiert, was denn deutschlandweit so diesbezüglich abgeht und mich in Update: Campaigning und neue Social Media Plattformen gesetzt. Dann wirkt mein Impulsvortrag nachher nicht ganz so ad hoc, so nach Improtheater der Landfrauen-Laientheatergruppe aussschaut.

Marc Nikoleit ist jetzt in Berlin Referent für Social Media an der Staatsoper unso.
Vorher war er bei einem Theaterfestival FAVORITEN in Dortmund. Erst mal googlen, wo das liegt. Anscheinend außerhalb meiner Einflußsphäre, hmm… #irrelevant
Andererseits klingt das Konzept „Festival“ schon verlockend. Sollten wir in Berlin wohl auch mehr machen. Dann könnten diese Schauspieler den Rest vom Jahr auch mal was Anderes, respektive Sinnvolles machen, etwa auf der Flughafen-Baustelle helfen.

Marc hat mir und allen anderen ein paar Begriffe erklärt:
Transmedia storytelling – Im Prinzip heisst das, dass man eine Geschichte Kanal-übergreifend (weiter)erzählt. Ich stelle mir das so vor wie im Fernsehen: Beim Zappen durch die TV-Programme kommt überall Mist, SEHR stringent!

Community building – Bei seinem Projekt war vorher kein Account da. Er musste sich die Frage stellen: we bekomme ich Aufmerksamkeit? Also ich hätte da ein paar heiße Tipps, wenn man meinen Kumpel Chris „Tipp“ nennen kann. Heiß ist er auf jeden Fall, mein Käptn.

Social Web Relations – Influencers, also Leute, die mich multiplizieren, bzw. über mich reden. Wem gelingt, dass andere Leute einem die Werbearbeit abnehmen, kann früher Feierabend machen… Mache ich vielleicht später auch, der Programmpunkt Bier & Brezeln nach meinem Vortrag klingt doch seeehr verlockend. #ersterambuffet

Marc legt den Leuten, die wenig Geld haben im Kulturbetrieb und Social Media machen wollen, Tumblr ans Herzen. Gute Idee! Werde ich den Berliner Theatern mal in ’ner Rundmail vorschlagen für die Zukunft #justsayin

Nur Accounts dort erstellen, wo/die man nutzen kann. Pinterest war unsinnig für Marc. Er hat es dann irgendwann sein lassen, es war zu viel Arbeit, der Nutzen zu klein.

Facebook-Seite war zwar da, aber wurde aufgrund der Algorithmenänderung wenig beworben.

Einstellung war: Werbung nur, wenn sie nichts kostet. Ein weiterer interessanter Ansatz: Was sagt die Plakat- und Flyerindustrie dazu?

Bei der Fotoplattform Instagram kann man auch 15-sekündige Videos hochladen: völlig revolutionär!
Um euch mal die Dimensionen klarzumachen: Das entspricht zweieinhalb Vines oder einem halben Harlem Shake!!!!!111!1elf

Der Soundcloud-Klon Mixcloud wurde in Dortmund v.a. von Journalisten genutzt, die nicht vor Ort sein konnten bei PK & Co.

Bei Youtube sind die Dortmunder von anfangs Fünf-Minütern auf 3-Minuten-Videos runter und jetzt bei anderthalb. Länger schaut heutzutage anscheinend keiner mehr. Könnte ich mir auch gut vorstellen für diese ständigen langatmigen Theater-Performances #sprintstattmarathon

Gutes Product Placement macht der Marc da: Erst die CANON Eos 500 empfehlen, dann das iPhone 6(s). Hoffentlich bekommt er einen guten Schnitt, wenn er das so „normal“ sagt, so ganz ohne Referrer-Link im Nachklapp.

Snapchat kennen 13-Jährige Kiddies. Und Social-Media-Manager“, sagt Marc. Klingt nach Pädo-Paradies.

So, war alles spannend, die Karteikärtchen sind voll und hab jetzt genug Input bekommen für meinen Vortrag gleich.

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